Der Pelèr ist der Wind, der den Gardasee in der Welt des Windsurfens berühmt gemacht hat. Er weht regelmäßig in den Morgenstunden und schafft ideale Bedingungen für eine unvergessliche Session.
Was ist der Pelèr
Der Pelèr ist ein thermischer Wind, der sich nachts in den Alpentälern bildet und am frühen Morgen zum See hinabweht. Er weht aus Norden mit einer Stärke zwischen 15 und 27 Knoten und erreicht seinen Höhepunkt zwischen 9:00 und 12:00 Uhr.
Die Eigenschaften
Dieser Wind wird von erfahrenen Windsurfern wegen seiner Beständigkeit und Kraft besonders geschätzt. Die Böen können intensiv, aber vorhersehbar sein und ermöglichen lange Gleitfahrten und spektakuläre Sprünge. Das von der Nacht noch ruhige Wasser bietet ideale Flachbedingungen für Geschwindigkeit.
Wo man ihn nutzt
Campione del Garda ist der Spot schlechthin für den Pelèr. Die Lage des Dorfes, eingebettet zwischen Felsen, erzeugt einen Trichtereffekt, der den Wind verstärkt. Weitere hervorragende Spots sind Torbole und Malcesine an der Ostküste.
Empfohlene Ausrüstung
Für den Pelèr werden Segel zwischen 5,0 und 7,0 Quadratmetern empfohlen, je nach Intensität des Tages. Ein Slalom- oder Freeride-Board vervollständigt das perfekte Setup, um die Gleitfahrten auf dem See zu genießen.
Fazit
Bei Sonnenaufgang für eine Session mit dem Pelèr aufzuwachen, ist ein Erlebnis, das jeder Windsurfer mindestens einmal erleben sollte. Der noch menschenleere See, die Berge, die sich mit den ersten Sonnenstrahlen erhellen, und der perfekte Wind: Das ist die Magie des Gardasees.